Wacker kann doch noch gewinnen

Im bereits vorletzten Heimspiel der Saison empfing der SVW am Karsamstag den FC Hohenthann zu einem "Schlüsselspiel". Seit drei Spielen warteten die Wackerbuam nämlich auf einen Sieg, mittlerweile war man auf Platz Fünf abgerutscht und bei einer Niederlage wäre der Abstand zu den Labertal-Konkurrenten Pfaffenberg und Sallach noch größer geworden.

Gegen ersatzgeschwächte Gäste begann das Spiel ausgeglichen, echte Torchancen waren zu Beginn noch Mangelware. Nach diesem kurzen Abtasten übernahmen dann aber doch die Gastgeber mehr und mehr Spielanteile und kamen deshalb auch verdient zum Führungstreffer. Nach punktgenauem Diagonalball schob Johannes Grau gekonnt zur Führung ein. Im Anschluss ließen die Gastgeber aber einige gute Chancen liegen, was sich glücklicherweise nicht rächte. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff setzte sich der Torschütze Grau auf der Außenbahn durch und behiellt die Übersicht. Sein Querpass konnte von Johannes Eisenhut problemos zum 2:0 verwertet werden, mit dem es dann auch in die Pause ging.

Aus der Kabine ging es dann gleich weiter mit einem Sonntagsschuss von Brunner. Dieser zog aus etwa 35 Metern ab und sein Ball schlug direkt unter der Querlatte zum 3:0 ein. Der Drei-Tore-Vorsprung schien dann etwas zu komfortabel zu werden, denn jetzt kamen die Gäste besser ins Spiel. Vor allem der pfeilschnelle Christoph König bereitete immer wieder Probleme, obwohl er mit Daniel Grau einen zweikampfstarken Gegenspieler hatte. Deshalb ist es kein Wunder, dass König auch beim Anschlusstreffer einen großen Anteil hatte: Auf außen setzte er sich, wenn auch mit etwas Glück, gegen Grau durch und sein Querpass in die Mitte konnte nicht geklärt werden. Lukas Gahr hatte somit keine Probleme aus etwa fünf Metern zum 3:1-Anschlusstreffer einzuschieben. Infolge dessen entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Hohenthann ein wenig mehr Spielanteile, nicht aber mehr Torchancen hatte. Somit blieb es beim 3:1 und die Gastgeber aus Wallkofen konnten sich nicht nur über die ersten drei Punkte im Jahr 2017 freuen, sondern auch den Anschluss zu Platz Drei halten. In den kommenden drei Wochen geht es dann auf Hallertau-Tour, mit Mainburg, Walkertshofen und Attenhofen warten gleich drei anspruchsvolle Auswärtsspiele.