Wacker unterliegt auch im dritten Derby der Saison

Zum zweiten Spieltag der Frühjahrsrunde durften sich rund 200 Zuschauer auf das dritte Labertal-Derby der Saison freuen. Bei sonnigen Temperaturen und hervorragenden Platzverhältnissen begrüßte der Tabellendritte aus Wallkofen den um fünf Punkte schlechter gestellten Fünften TSV Pfaffenberg. Wallkofen musste neben dem Langzeitverletzten Michael Stadler auch wieder auf die Leistungsträger Christian Brunner und Michael Steinberger verzichten, mit Andreas Aumeier, Tobias Hüttner und Lucian Tatar waren weitere drei Stammkräfte angeschlagen. 

Von Beginn an entwickelte sich ein schönes Derby mit leichten Feldvorteilen für Pfaffenberg. Chancen waren in den ersten Minuten Mangelware, ehe Hüttner nach etwa fünfzehn Minuten etwas zu aggressiv im Strafraum zu Werke ging, was Schiedsrichter Díaz, der eine souveräne Leistung aufbot, dazu zwang auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Den fälligen Strafstoß durch Rederer konnte allerdings Keeper Aumeier parieren. Wenige Minuten später konnte Johannes Grau fast Profit aus einem Missverständnis der Pfaffenberger Hintermannschaft schlagen, sein Versuch kullerte aber knapp am Tor vorbei. Nach einem interessanten Schlagabtausch blieb es aber beim torlosen Unentschieden.

In Halbzeit Zwei häuften sich dann die Fouls in der Wacker-Defensive, was einige gute Freistoßmöglichkeiten für die Gäste zur Folge hatte. Dennoch blieb es weiterhin beim 0:0, Pfaffenberg musste nach einer gelb-roten Karte gut 25 Minuten in Unterzahl überstehen. Das eine personelle Überzahl sich oft nachteilig auswirkt, musste auch der Gastgeber spüren. Nach einem eigenen Freistoß etwa dreißig Meter vor dem Tor der Gäste musste man einen sinnlosen Ballverlust hinnehmen und lief in einen Konter, den Rederer alleinstehend  vor dem Tor zur Führung vollendete. In den verbleibenden 15 Minuten konnte keine Mannschaft mehr Nennenswertes aufs Feld bringen, was auch im zweiten Spiel der Frühjahrsrunde eine 0:1-Niederlage für die Wacker-Buam bedeutete. In der kommenden Woche muss man nun zum ebenfalls schwächelnden Ex-Spitzenreiter Rottenburg, wo man alles daran setzen sollte, wieder zu punkten.